Eine Wanderung im Süden Südtirols auf dem sagenumwobenen Hügel von Castelfeder

Herzstück der südlichen Ferienregion Südtirols ist Castelfeder. Der Berghügel ist faszinierend und einzigartig: weit reicht von hier der Ausblick über das Etschtal, weit zurück reichen die vielschichtigen historischen Ereignisse.

Einzigartiger Ausblick in das Etschtal auf Weindörfer Neumarkt und Tramin
Einzigartiger Ausblick in das Etschtal auf Weindörfer Neumarkt und Tramin

Geparkt wird direkt an der Montanerstraße zwischen Auer und Montan, eine ½ Stunde über Eppan, Kaltern und Tramin vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** entfernt.

Ideale Wanderbedingungen vor allem auch für Kinder - es gibt viel zu sehen fern ab vom Autoverkehr
Ideale Wanderbedingungen vor allem auch für Kinder - es gibt viel zu sehen fern ab vom Autoverkehr

Hier beginnt der Naturerlebnisweg Biotop Castelfeder, dessen Wegrand interessante lesenswerte Informationstafeln säumen. Vorbei an kleinen Tümpeln steigen wir einen teilweise mit Steinen gepflasterten Weg zur alten Siedlung Castelfeder empor.

Alte Mauerfundamente deuten auf spätantike Befestigungen und eine vorgeschichtliche Siedlung hin. Die submediterrane Pflanzenwelt trägt zur Stimmung bei. Eine magische Anziehung umgibt diesen sagenumwobenen Porphyrhügel.

Prähistorische Bauten im Süden Südtirols
Prähistorische Bauten im Süden Südtirols

Zur Geschichte von Castelfeders

Castelfeder ist eine uralte Siedlung deren früheste Zeugnisse bis in das 2. Jahrhundert v. Chr. reichen. Stämme aus der Stein- und Bronzezeit, Räter, Römer, Rätoromanen, Ostgoten, Langobarden, Franken und Bajuwaren haben sich ebenso hier niedergelassen wie mittelalterliche Adelsgeschlechter und Ritter.

Heute sind vor allem Teile der Ringmauer, die ursprünglich als Wehrmauer gedacht waren, erhalten und Teile der Barbarakapelle, welche aufs 6. Jahrhundert datiert wird.

Die Hügel von Castelfeder erlauben einen Blick nach Norden bis nach Bozen und die Sarntaler Berge dahinter
Die Hügel von Castelfeder erlauben einen Blick nach Norden bis nach Bozen und die Sarntaler Berge dahinter

Der interessierte Besucher wird eine ruhige karge Landschaft mit urigen Eichen vorfinden, die herrliche Aussicht ins Südtiroler Unterland genießen können. Auch zu sehen sind die Weinhügel um das Weindorf Kaltern sowie der Kalterer See.

Über den Dächern von Meran – die Kurpromenade und der Tappeinerweg

Benannt ist der heute insgesamt rund 3 Kilometer lange Weg nach dem in Meran wirkenden Arzt Franz Tappeiner (1816-1902), der 1893 (!) aus eigenen Mitteln die ersten zwei Kilometer der Promenade anlegen ließ, die damals unter der Zenoburg an die Gilfpromenade anschloss und im Bereich der Landesfürstlichen Burg endete.

Der Tappeinerweg direkt über den Dächern der Altstadt in Richtung Algund
Der Tappeinerweg direkt über den Dächern der Altstadt in Richtung Algund

1908 und 1928 wurde die Promenade nach Westen hin bis Gratsch in Richtung Vinschgau verlängert und zu dem gemacht, was sie heute ist. Wegverlauf: Von der Pfarrkirche in Meran (323 m) ostwärts zum Passeirer Tor und auf der alten Passeirer Straße leich ansteigend hinauf zum Beginn des Tappeinerweges (375 m); ab Ausgangspunkt 10 Minuten. Nun links auf der breiten Promenade zum Pulverturm und in ebenem Spazierweg westwärts weiter bis in das Gebiet von Gratsch, wo der Tappeinerweg bald nach dem Gasthaus Unterweger an der Laurinstrasse endet;

Blick vom Ausgangspunkt des Tappeinerweges, dem sog. Pulverturm in Richtung Westen in den Vinschgau
Blick vom Ausgangspunkt des Tappeinerweges, dem sog. Pulverturm in Richtung Westen in den Vinschgau

Gehzeit: ab Beginn der Promenade gut 1 Std.

Rückweg: Von Gratsch wieder auf der Promenade gut 1/2 Std. ostwärts zurück bis unter das Gasthaus Schlehdorf; auf der dort talseitig abzweigenden Serpentinenpromenade hinab in die Stadt Meran und durch die Lauben oder die historische und kaiserliche Kurpromenade zurück zum Ausgangspunkt.

Entlang der Kurpromenade die Dolce Vita genießen
Entlang der Kurpromenade die "Dolce Vita" genießen
 Das Kurhaus entlang der Kurpromenade
Das Kurhaus entlang der Kurpromenade

Höhenunterschied: 80 m; Gesamtgehzeit 2,5 Std.; Einkehrmöglichkeiten: verschiedenste Gaststätten in Meran und entlang der Promenade. Meran liegt 30 km entfernt vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** und ist jeder Hinsicht unbedingt sehenswert.

Wenn Sie noch Zeit haben, dann sollte auch ein Besuch des Termen-Platzes nicht fehlen. Der neuzeitliche Baukörper der Terme von Meran neben dem gleichnamigen Platz ist ein architektonischer Höhepunkt der Stadt.

Die neue Terme Meran mit Blick in Richtung Texelgruppe
Die neue Terme Meran mit Blick in Richtung Texelgruppe

Schlittenfahrt auf der Seiser Alm (1.860 m)

Von Bozen in Richtung Schlerngebiet fahrend, erreicht man nach 20 Minuten die herrliche Landschaft rund um Völs am Schlern, Seis und Kastelruth. Mit einer hochmodernen Umlaufbahn geht es ab Seis hinauf auf eine der schönsten Almen Südtirols, der Seiser Alm.

Winterlandschaft auf der Seiser Alm mit dem Plattkofel im Hintergrund
Winterlandschaft auf der Seiser Alm mit dem Plattkofel im Hintergrund

Nicht nur die befreiende Weite und die atemberaubende Kulisse, die sonnigen und windgeschützten Pisten machen die Sieser Alm einzigartig und mit keiner Skiregion in den Alpen vergleichbar. Die größte Hochalm Europas ist ein Paradies für den Wintersport aller Art und für alle Altersgruppen.

Rodeldamen auf der Seiser Alm mit dem Plattkofel im Hintergrund
Rodeldamen auf der Seiser Alm mit dem Plattkofel im Hintergrund

Auch ganz gemütlich läßt sich die einzigartige Winterlandschaft genießen;

Pferdeschlittenfahrt auf der Seiser Alm
Pferdeschlittenfahrt auf der Seiser Alm

Die Seiser Alm ist auch im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel und ist vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** mit dem Auto in einer Stunde erreichbar.

Wanderausflug auf die Tuffalm bei Völs am Schlern

Vom Appartement Hotel Matscher Wellnes & Beauty **** durch Bozen in Richtung Brenner bis zur Abzweigung „Schlerngebiet“; ab hier immer der Strasse folgend nach Völs am Schlern und weiter zum Völser Weiher, hier Parkgelegenheit (von Eppan zum Völser Weiher 31 km).

Auf Tuchfühlung mit dem Schlern
Auf "Tuchfühlung" mit dem Schlern

Ab hier zu Fuss auf leicht ansteigender Schotterstrasse oder auf der Abkürzung durch den Wald hinauf zur Sommer wie Winter immer bewirtschafteten Tuffalm (1.270 m); landschaftlich sehr lohnender Ausflug, weil es neben einem Besuch des Völser Weihers (im Sommer Badegelegenheit, im Winter Eislaufen) eine ausgezeichnete Sicht auf den direkt von der Hütte aufragenden impossanten Schlern gibt;

Die Tuffalm ist ganzjährig bewirtschaftet und bietet auch während des Essens einen einzigartigen Blick in die Bergwelt der Umgebung
Die Tuffalm ist ganzjährig bewirtschaftet und bietet auch während des Essens einen einzigartigen Blick in die Bergwelt der Umgebung

Von der Tuffalm aus genießt man einen herrlichen Blick auf die Bergketten der nahen und weiteren Umgebung;

Der Weg auf die Tuffalm ist landschaftlich sehr reizend und unproblematisch
Der Weg auf die Tuffalm ist landschaftlich sehr reizend und unproblematisch

Auch für Kinder sehr geeignetes Ausflugsziel, weil im Sommer ein Streichelzoo direkt auf der Hütte eingerichtet ist;

Vinschgau (Latsch-Martell) – Seilbahn nach St. Martin im Kofel

Hoch hinauf gefahren sind wir im Vinschgau mit der Seilbahn, wo uns das Bergbauerndorf St. Martin im Kofel (1740 m) mit seiner Vielfalt an Panorama-Höhenwegen, dem Blick ins Tal und faszinierenden Ausblicken in die Gletscherwelt der Ortlergruppe erwartet.

Ein herbstlicher Blick ins Tal - Vinschgau
Ein herbstlicher Blick ins Tal - Vinschgau

Der Ausgangspunkt liegt eine Autostunde vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** entfernt, wobei das Ziel über das Etschtal nach Meran und über Naturns erreichbar ist.

St. Martin im Kofel zählt mit seinen 120 Einwohnern und der Wallfahrtskirche „Zum Heiligen Martin“ zu den schönsten Ausflugszielen Südtirols. Die Kirche wurde wahrscheinlich über einem heidnischen Höhlenheiligtum errichtet. Der jetzige Bau, in den die Felsenhöhle einbezogen ist, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zu diesem uralten Wallfahrtsort pilgerten früher besonders die Bauern, um für ihr Vieh zu beten. St. Martin im Kofel, eingebettet in den faszinierenden Sonnenberg, ist ein idealer Ausgangspunkt für leichte Wanderungen zu den Jausenstationen, aber auch „Gipfelstürmer“ kommen auf ihre Kosten.

Teil des Panoramaweges nach Schlanders
Teil des Panoramaweges nach Schlanders

Ein Geheimtipp ist der Panorama-Höhenweg von St. Martin bis nach Schlanders. Auf diesem Weg begegnet man den steilen Bergbauernhöfen „Egg“ und „Forra“ und wer sie nicht kennt, hat nur ein unvollständiges Bild vom Sonnenberg und damit vom ganzen Vinschgau.

Herbststimmung in Richtung Westen zur Ortlergruppe
Herbststimmung in Richtung Westen zur Ortlergruppe

Die Tiefe und Weite dieser Landschaft, das unendliche Licht ist ein Erlebnis und dieser sonnenerfüllte Weg ist selbst im Winter begehbar.