Ferien-Südtirol-Blog - Wellness & Beauty

Archiv für die Kategorie ‘Skifahren in Südtirol’

Gletschergipfel im Ortlergebiet – das Hasenohr (3.257 m) vom Ultental aus

Freitag, 03. Oktober 2014

Die schönen Herbsttage im Überetsch verleiten uns heute auch noch einen Gletschergipfel, den östlich gelegendsten der Ortlergruppe im Vinschgau, anzugehen. Für die Tour sind Trittsicherheit und Ausdauer gefordert, da schon der Aufstieg bis zu vier Stunden in Anspruch nimmt, aber an sich nicht übermäßig gefährlich ist.

Arzkar Stausee hoch über dem Ultental

Vorbei an Lana (Ortschaft zwischen Meran und Bozen) fahren wir durch das Ultental bis zur früheren Talstation des Skiliftes Kuppelwies und dort noch einige Kehren weiter, bis die Strasse eigenlich aufgrund bestehender Verbotsschilder nicht mehr zu befahren ist. Wir halten uns daran und durchlaufen für eine halbe Stunde wunderschönen, goldgelb gefärbten Lärchenwald bis wir 300 Meter höher feststellen, dass viele „Bergsteiger“ das Verbotsschild einfach mißachtet haben und bis hinauf zur Kuppelwieser Alm (1.970 m) mit dem Pkw gefahren sind (schade). Vorbei an der bewirtschafteten Almhütte geht es nun stetig steigend weit hinauf, bis wir nach einer Stunde den Stausee Arzker unter uns sehen und auch auf dem Latscher Joch mit seinem viele Jahre alten künstlichen Jochwaal erblicken.

Gipfel in Sicht, aber noch lange nicht erreicht

Ab jetzt geht es den Kamm entlang Richtung Süden über mehrere Vorgipfel hinauf zum auf den letzten 100 Meter vereisten Gipfel des Hasenohrs (oder Hasenöhrl), welcher dann eine impossante Rundumsicht bietet.

Gipflekreuz am Hasenohr (oder Hasenöhrl) auf 3.257 m

Den ebenso langen Rückweg (!) nehmen wir auf der selben Route in Angriff, so dass unsere Knieschieben bis zum Schluss doch einige Höhenmeter verkraften mußten. Nach diesem heutigen „Gewaltmarsch“ freuen wir uns auf die Wellness Sauna in unserer Hotelunterkunft in Eppan, die uns wieder auf Vordermann bringen sollte. Ein wunderschöner, beeindruckender, spätherbstlicher Ausflug war es allemal.

 

 

 

 

 

Einfache, aber lohnende Gipfeltour auf das Schwarzhorn (2.439m)

Freitag, 05. September 2014

Heute fahren wir von Eppan an der Weinstrasse über die Landeshauptstadt durch das Eggental, vorbei am schönen Weiher auf dem Lavazepass (Angelspass besonders für Kinder) hinauf auf das Jochgrimm, dass Sommer wie Winter ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Blick vom Schwarzhorn auf das Weißhorn

Von hier aus kann man gemütlich  die sehr gut bewirtschaftete Isihütte oder die Gurndinalm erwandern, aber vorher sollte auf alle Fälle entweder das Weisshorn oder das auf der anderen Seite von Jochgrimm liegende Schwarzhorn bestiegen werden. Besonders das Weisshorn ist selbst für wenig geübte Wanderer ein eindrucksvolles Gipflerlebnis, allerdings braucht es ganz zuletzt am Gipfel etwas Trittsicherheit.

Gipfel in Sicht

Wir entscheiden uns heute für das Schwarzhorn (2.439m) und wählen hierzu den etwas leichteren Weg hinauf auf die Nordflanke. Nach ungefähr einer Stunde erreichen wir das Gipfelkreuz, das uns einen herrlichen Blick in die nahegelegenen Dolomiten und überhaupt in alle Richtungen Südtirols erlaubt. Für den Abstieg wählen wir hingegen den etwas kürzeren, aber deswegen steileren Dirktweg hinunter nach Jochgrimm.

Gipfelbild mit Damen

Vom Durnholzer See, vorbei an der Seebalm zur Flaggerscharte-Hütte oder Magdeburgerhütte (2.482m)

Samstag, 13. Juli 2013

Panoramawanderweg vom Durnholzer See hinauf zur Flagger Scharte Hütte

Heute fahren wir vorbei an der Landeshauptstadt Bozen in eines der urigsten Täler Südtirols, das Sarntal. Nach dem Hauptort Sarnthein geht es weiter bis nach Astfeld und von da vorbei am Ski- und Wandergebiet Reinswald bis zum Talschluss, dem Durnholzer See.

Der Durnholzer See im hinteren Sarntal

Ab hier gehen wir nun zunächst Richtung Norden immer dem Tal und dem gutmarkierten Wanderweg Nr. 16 folgend durch schönen Nadelwaldbestand und kommen nach einer Stunde zur mittlerweile wieder bewirtschafteten Seebalm. Unser Ziel liegt heute allerdings höher, so dass wir dem Wanderweg weiter folgend immer mäßig ansteigend weitergehen und nach einer guten, weiteren Stunde die Baumgrenze verlassen und nun über das Joch die dahinterliegende Flaggerschartenhütte erreichen, die direkt neben einem idylischen See liegt. Die Hütte selbst birgt innen drin eine tolle Überraschung.

Flagger Scharte Hütte neben dem gleichnamigen See

 

Von der Hütte könnte man auch das Tagewaldhorn besteigen bzw. zum Penserjoch oder, auf der anderen Seite, zum Latzfonser Kreuz weiterwandern. Wir wollen abends aber wieder in unseren Ferienwohnungen in Eppan sein und gehen somit zu unserem Ausgangspunkt am Durnholzer See zurück und gehen zunächst den gleichen Weg zurück über die Scharte; ab da folgen wir dann einem anderen, ebenfalls gut ausgeschildertem Weg Nr. 13 nochmals leicht ansteigend hinauf aufs Tellerjoch und ab da südwärts ins Tal.

 

 

Schneeschuhwanderung in Südtirol bei Brixen

Dienstag, 17. Januar 2012

Ausgangspunkt unserer heutigen Schneeschuhwanderung ist die Brixner Skihütte auf 1900, am Rande des Skigebietes Plose im Eisacktal. Von dort quert ein breiter Weg den waldigen Westhang des Gablersporns. Beim Guflanegg, wo beim Doppelkreuz der mächtige Peitlerkofel zum landschaftsbeherrschenden Motiv wird, verlassen wir den breiten Forstweg links aufsteigend.

Der Blick auf den Peitlerkofel

Der Blick auf den Peitlerkofel

Ab hier müssen wir uns nun die Schneeschuhe anschnallen. Nach einer 1/4 Stunde verlassen wir nach stetigem Aufstieg die Waldgrenze und weiter geht’s, immer bergauf, Richtung Gipfel.

Blick vom Gabler auf den Alpenhauptkamm im Norden

Blick vom Gabler auf den Alpenhauptkamm im Norden

Der Gabler (2.574 m) bietet einen tollen Rundblick, im Südosten sind die markanten Silhouetten des Peitlerkofels und des Ruefen mit den Aferer Geislern zum Greifen nahe, im Westen liegen die Sarntaler Alpen und im Norden die mächtigen Zillertaler und Ötztaler Grenzberge zu Österreich.

Gipfelkreuz des Gablers mit Blick auf die Ötztaler Alpen

Gipfelkreuz des Gablers mit Blick auf die Ötztaler Alpen

Der Rückweg kann bis zur Waldgrenze auf der Aufstiegsroute erfolgen; ab hier geht es ostwärts zur Schatzerhütte und auf Weg Nr. 8 zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Die Gegend um Brixen bzw. der Plose ist auch im Sommer für ausgedehnte oder einfache Wanderungen in Südtirol ein geeigneter Ausgangspunkt.

 

Spätherbstliche Bergwanderung in Südtirols Mitte auf die Sarner Scharte

Mittwoch, 16. November 2011

Der Herbst zeigt sich dieser Tage von seiner schönsten Seite indem er die Lärchen entlang der Baumgrenze in Südtirols Bergregionen orange färbt und den Himmel tiefblau färbt. Für uns aus Eppan ist dies heute eine der letzten Gelegenheiten noch einmal hinaufzusteigen in die Regionen, wo bereits der erst kürzlich gefallene Schnee nicht mehr weichen will.

Herbstliche Färbung und Blick auf die Sarner Scharte

Herbstliche Färbung und Blick auf die Sarner Scharte

Wir fahren heute in das schöne und herbstlich gefärbte Sarntal, wo wir kurz vor Sarnthein rechts ab in Richtung Riedlerhof und Schloss Rainegg hinauffahren. Der Weg endet beim Riedlerhof (1.500m), wo eine Parkgelegenheit besteht. Ab hier wandern wir nun auf wie immer sehr gut in Südtirols Bergwelt markiertem Steig Nr. 3 stetig aufwärts durch herrlichen Waldbestand und später Latschenkiefern, die Sarner Scharte (2.460m) immer vor Augen, aufwärts.

Blick auf die Sarner Scharte umgeben von den ortstypischen Latschkiefern

Blick auf die Sarner Scharte umgeben von den ortstypischen Latschkiefern

Oberhalb der Baumgrenze auf ungefähr 2.000m besticht bereits der imposante Blick hinunter ins Tal. Am Joch (Biwakschachtel) nach ungefähr 2 Stunden finden wir zu dieser Jahreszeit bereits einige Zentimeter Neuschnee vor, was uns aber nicht aufhält, die wenigen Meter bis hinauf zum aussichtsreichen Gipfel (2.460m) weiterzugehen.

Gipfelkreuz auf der Sarner Scharte (2.460m)

Gipfelkreuz auf der Sarner Scharte (2.460m)

Oben angekommen entschädigt ein 360° Rundumblick, da wir uns in der Mitte Südtirols befinden. Wir genießen die schöne Aussicht an diesem herrlichen Herbsttag noch einige Stunden und wandern dann auf gleichem Weg zurück zum Ausgangspunkt. Alternative Aufstiege auf die Sarner Scharte könnten über das Rittner Horn oder über Reinswald, vorbei am Totenkirchlein, vorgenommen werden.