Blick vom Hotel auf die Rebflächen gegen Norden in Richtung Meraner Land (im Herbst)
In dieser Gegend wird schon seit Jahrhunderten vor allem Weißwein angebaut, wovon auch die unzähligen sehr malerischen Weinhöfe aus einer anderen Zeit zeugen.
Alte Ansitze im Weiler St. Pauls Berg, inmitten des Weinanbaugebietes Überetsch
Die Gegend zählt zudem zu einer der burgenreichsten Regionen Europas, was die Schlösser und Burgen beweisen. Bei der Querung der Anhöhe begleitet uns ein atemberaubender Blick in das Etschtal auf die Stadt Bozen und die dahinterliegenden Dolomiten. Zu jeder Jahreszeit lohnende Wanderung.
Der Gerüstbau im Weinbau ist eine Jahrhunderte alte Tradition im Überetsch
Durch Bozen fahren wir über Klausen in das Villnösstal und dort bei der Ortschaft St. Peter in Richtung Würzjoch, das wir nach 1,5 Stunden Fahrtzeit vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** erreichen. Vom Parkplatz am Würzjoch gehen wir in Richtung Süden (der Markierung folgend) bis zum Abzweig bei der kleinen Munt de Fornella (Alm).
Der Peitlerkofel vom Würzjoch aus gesehen
Hier rechts noch ein kurzes Stück dem Fahrweg folgen und danach links auf einem schmalen Steig direkt unter den steilen Nordwest – Flanken des Peitlerkofels in die schmale Schlucht die Richtung Südosten bergauf zur Peitlerscharte (2387m) führt.
Ausblick auf die Dolomiten der Umgebung vom Würzjoch / Villnöss aus
Ab hier dann weiter ein kurzes Stück ostwärts und anschliessend über steiles Grasgelände in zahlreichen Serpentinen Richtung Norden aufwärts bis zum felsigen Gipfelaufbau des Peitlerkofels (2.740m). Hier beginnt ein kurzer leichter Klettersteig (für nicht trittsichere Klettersteig-ausrüstung notwendig!) der uns auf den Gipfel des Peitlerkofels führt.
Endlich geschafft - das Gipfelkreuz des Peitlerkofels
Der Peitlerkofer ist auch über den Talschluss des Villnösstales, der Zanser Alm, erreichbar, allerdings ist der Gehweg etwas länger. In jeder Hinsicht aufgrund der herrlichen Aussicht eine lohnende Tagestour.
Abstieg: Wie Aufstieg
Sehenswerte Alwiesen in den Dolomiten - das Villnösstal
Wir sind früh morgens vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** mit dem Auto in über Meran in Richtung Vinschgau aufgebrochen; bei Spondinig im Obervinschgau in Richtung Prad und dann nach Sulden, wo wir mit dem Sessellift den ersten Anstieg überwunden haben und dann in Richtung Tabarettahütte (2.550 m) aufgestiegen sind.
Blick von der Tabarettahütte aus in Richtung Ortler (3.902 m)
Nach einer ersten Stärkung ging es auf mäßig steilem, gut markiertem Pfad für 2 Stunden in Richtung Payerhütte (3.029 m), wo uns ein atemberaubender Blick auf den höchsten Berg Südtirols, dem Ortler (3.902 m) erwartete. Die Einkehr in die Payerhütte war angenehm, das Essen gut.
Payerhütte am Ortler in Sulden (3.029 m)
Die Payerhütte ist Ausgangspunkt für die klassische Ortlerbesteigung, wobei hierfür Kletterausrüstung und Bergerfahrung unbedingt notwendig ist und somit nur für geübte Bergtourengeher als Ziel in Frage kommt.
Blick von der Payerhütte auf die wolkenverhangene Ortlerflanke
Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg; am Wegesrand wartet die Natur in der lebensfeindlichen Geröllumgebung mit Überraschungen auf.
Ein kleines Wunder der Natur inmitten der Geröllmassen
Hier hat die Legende von König Laurin ihren Ursprung, hier sieht man im Abendrot den Rosengarten leuchten… Das Gebiet im Südwesten der Dolomiten mit dem Eggen- und dem Tiersertal bietet Sport und Genuss Sommer wie Winter.
Der Gipel des Latemar und die Kalksteinumgebung
Vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** erreichen wir die sagenumwogene Bergwelt in einer 3/4 Stunde über Bozen und das Eggental oder aber von südwesten über Auer und Cavalese über den Lavaze-Pass.
Feldformationen im Latemargebiet mit Blick auf das Skigebiet Obereggen und nach Süden Richtung Südtiroler Unterland
Wer in der warmen Jahreszeit alle Gipfel erklimmen und die Aussicht genießen möchte, der findet rund um das Latemarmassiv und dem Rosengarten eine einmalige Kulisse und unzählige Klettertouren und gemütliche Wanderwege. Darüber hinaus bietet die Gegend um Obereggen anspruchsvolle Mountainbke-Trails inmitten der Dolomiten.
Das Kalkgestein der Dolomiten rund um das Latemarmassiv
Und im Winter kommen die Schneeliebhaber zum Zug: Umgeben von Rosengarten und Latemar wird Ski- und Snowboardfahren im Ski-Cneter Latemar Obereggen zum besonderen Erlebnis.
Der Latemar - bekannt durch seine rötliches Abendglühen
Vom schönen Grödner Joch (2.121 m) (erreichbar vom Appartement Hotel Matscher Wellness & Beauty **** mit dem Pkw über Klausen durch das Grödnertal in zirka 1,5 Stunde) geht es über den Weg Nr. 2 in Richtung Hochfläche der Puez Gruppe.
Blick auf das Grödner Joch, dem Sellastock und dem Langkofel im Hintergrund
Man gelangt zur Furc dla Cir (2.469 m), einem schönem Sattel mit Blick zur Sella; viele Wanderer vom Grödner Joch sind unterwegs aber nur wenige gehen den weiteren Weg zur Puez Hütte.
Holzgeschnitztes Wegkreuz im Grödental
Das Grödner Tal ist neben seiner Lage inmitten der Dolomiten weiters bekannt für seine Holzschnitzer-Künste, was nicht zuletzt auch die verdschiedensten Wegkreuz am Wegesrand bezeugen.
Einzigartiger Blick in die Sagenwelt der Dolomiten (Langkofel und Seiser Alm in der Ferne)
Im Abstieg vom Sattel müssen einige Schneefelder gequert werden; im Hintergrund verfolgt uns der Langkofel und die Seiser Alm.
See in der Nähe der Puez-Hütte
Dann am nächsten Sattel, Furc de Crespeina, erblickt man die Puez Hütte mit dem Puez Kofel darüber. Abstieg über ein schönes Hochtal hinunter zum See. Puezspitzen und Kofel im Blick.
Puezhütte - bewirtschaftet im Sommer
Nach etwas mehr als 3 Std. vom Grödner Joch gelangen wir zur Hütte, die den Sommer über bewirtschaftet ist. Ab hier könnten geübte Bergsteiger noch die östliche Puezspitze (2918m) besteigen. Wunderschöne Sommertour; für geübte Geher problemos.