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Mit ‘Museum Südtirol’ getaggte Artikel

Reinhold Mesners MMM Messner Mountain Museum auf Schloss Sigmundskron in Südtirol

Freitag, 04. Mai 2012

Das Messner Mountain Museum liegt auf Schloss Sigmundskron / Firmian bei Bozen und gehört zum „MUST“ im Zuge eines Südtirol Urlaub. Reinhold Messners Museum Projekt wurde den Bergen und dessen Kulturen gewidmet und besteht an fünf ungewöhnlichen Standorten in der grandiosen Landschaft der Alpen. Das Museum in Sigmundkron in der Gemeinde Eppan, unweit vom Hotel Matscher, ist eine Begegnungsstätte zwischen Berg und Menschheit und somit letztlich mit sich selbst, so beschreibt es Reinhold Messner selbst vor Ort. 

Hauptfried mit Skuptur

Hauptfried mit Skuptur

In der großräumigen Anlage kann man einem vorgegebenen Parcours folgen, der aus der Tiefe der Gebirge über Treppen, Türme und Gänge hinauf in die Gipfelwelt führt und ihre religiöse Bedeutung als Orientierungshilfe und Brücke unterstreicht – besinnlich und auf alle Fälle sehenswert.

Innenhof von Schloss Sigmundskron vor markantem Porphyrgestein

Innenhof von Schloss Sigmundskron vor markantem Porphyrgestein

In allen der Museen finden laufend Sonderausstellungen statt, die auf der entsprechenden Homepage nachvollzogen werden können.

Der Innenhof von Schloss Sigmundskron mit Blick auf das Etschtal bis nach Meran

Der Innenhof von Schloss Sigmundskron mit Blick auf das Etschtal bis nach Meran

Wanderung auf den Schneeberg zur alten Bergwerksiedlung St. Martin am Schneeberg

Freitag, 12. August 2011

Unsere heutige Wanderung führt uns vorbei an der Kurstadt Meran in das hinterste Passeiertal, wo wir dann die Timmelsjochstrasse in Richtung Norden befahren. An der Schneebergbrücke angekommen gehen wir nun in stetiger Steigung dem Weg Nr. 31 folgend den ehemaligen Knappenweg hinauf durch einen schönen Lärchenwald, der besonders im Herbst durch seine Herbstfärbung besticht.

See mit erzhaltigem Gestein am Schneeberg

See mit erzhaltigem Gestein am Schneeberg

Nach ungefähr 1,5 Stunden erreichen wir die ersten Vorbooten des alten Bergwerkes Schneeberg, den Ausgang des Karlsstollen, der als „Erbstollen“ (durch diesen Stollen wurden viele der zahlreichen, darüber liegenden Stollen entwässert) diente. Ab hier beginnt auch einer der insgesamt drei gut ausgeschilderter Lehrpfad bis zum Ziel auf die Schneeberghütte. Nach einigen weiteren Minuten aufwärts erreichen wir die gut erhaltenen Überreste des früher bedeutendsten Blei- und Zinkbergwerk und gehen nun den alten Schienen entlang hinauf bis zur sehr gut bewirtschafteten Schneeberghütte, die wir nach einer halben Stunde erreichen.

Reste der Schienenbahn auf denen die Eisenerze transportiert wurden

Reste der Schienenbahn auf denen die Eisenerze transportiert wurden

Rund um das Bergbaumuseum werden mehrfach am Tag Führungen angeboten, die teils am Schneeberg und größtenteils von Maiern aus (Ridnauntal bei Sterzing) angeboten werden, da sich das gesamte Bergbaugebiet vom Schneeberg im Passeiertal bis hinunter nach Ridnaun erstreckt, von wo aus die kostbaren Mineralien und Eisenerze seit dem Mittelalter bis vor einigen Jahrzehnten weitertransportiert wurden.

Die Knappensiedlung am Schneeberg

Die Knappensiedlung am Schneeberg

Bei dem Bergwerk am Schneeberg handelte es sich  um das höchstgelegendste Bergwerk Europas (2.000 – 2.500 m) und die  höchste Dauersiedlung Europas (2.355 m); zudem verfügte es über die längste Übertage-Förderanlage der Welt (27 km) und wurde erst 1967 aufgelassen. Das Bergwerk verfügte in seiner Blütezeit über 150 km Stollen und Schächte, die zum Teil heute noch begehbar sind, und beschäftigte an die 1.000 Knappen, die unter schwierigsten Bedingungen ihrer Arbeit im Winter wie im Sommer nachgingen.

Das Tourenziel nebst Bergbaumuseum ist auch für Kinder eine sehr interessante Abwechslung in Kombination mit einer faszinierenden  alpinen Bergwanderung. Zudem bietet die Führung vor Ort am Schneeberg den Kindern im Südtirol Urlaub die Möglichkeit, mit Hammer, Helm und Stirnlampe einige Gesteine selbst abzubauen und zu analysieren.

Wandern auf dem Ritten und Besuch des Bienenmuseums

Dienstag, 29. Juni 2010

Oberhalb des Wolfgrubner Sees liegt ein sehr altes Gehöft, welches heute ein Bienenmuseum ist und als solches, vor allem für Kinder, unbedingt sehenswert ist. Zudem lässt sich ein Besuch desselben sehr gut mit einer Wanderung auf dem Ritten oder einem Badetag am See verbinden.

Eingangsbereich des Bienenmuseums auf dem Ritten

Eingangsbereich des Bienenmuseums auf dem Ritten

Das Museum liegt in einem wunderschönen, uralten Hof oberhalb des Wolfgrubner Sees, wo man einerseits den Hof selbst besichtigen kann, der innen noch total so belassen wurde, wie er bis noch vor 35 Jahren von zwei ledigen Schwestern bewohnt wurde (und die haben noch gelebt wie vor 100 Jahren, ohne Strom und Wasser) und andererseits ist der Hof eben ein Bienen- und Honigmuseum, wo man alles über diese wirklich faszinierenden Tiere  erfährt.

Das Museum ist im historisch einzigartigen Plattnerhof oberhalb des Wolfsgrubner Sees untergebracht

Das Museum ist im historisch einzigartigen Plattnerhof oberhalb des Wolfsgrubner Sees untergebracht

Der über 500 Jahre alte Plattner Bienenhof zählt zu den malerischsten Höfen in Südtirol und seine einzigartige Lage auf der Spitze eines Wiesenhanges oberhalb des Wolfsgrubner Sees lädt zu einem Besuch ein.

Der Hof ist gleichzeitig Bienen- und Imkereimuseum mit einem angrenzenden sehr spannenden Bienenlehrpfad, wo man alles über das Leben der Honigbiene erfahren kann. Im Zuge eines Südtirol Urlaub mit Kindern ist das Bienenmuseum eine lehrreiche Abwechslung für unsere Kleinen.

Das Museum gibt interessante Eindrücke in die Kunst der Bienenzucht

Das Museum gibt interessante Eindrücke in die Kunst der Bienenzucht

Der prächtige Hof in Wolfsgruben ist nicht nur Sitz der größten Privatsammlung über Südtiroler Imkerei, sondern auch ein Denkmal bäuerlicher Bau- und Lebenskunst. Täglich geöffnet von Ostern bis Ende Oktober von 10 bis 18 Uhr.