Ferien-Südtirol-Blog - Wellness & Beauty

Mit ‘Mals’ getaggte Artikel

Eine Einkehr im mittelalterlilchen Städtchen Glurns im oberen Vinschgau

Mittwoch, 02. September 2009

Dem mittelalterlichem Städtchen Glurns im Obervinschgau, dem Eingangstor Südtirols im Westen, sollte jeder einen Besuch abstatten, der hier vorbeikommt. Gäste der Ferienwohnungen in Eppan besuchen dieses Städtchen gerne im Zuge der An- oder Abreise aus ihrem Urlaub.

Blick auf eines der Stadttore der Stadt Glurns

Blick auf eines der Stadttore der Stadt Glurns

Die alte und zugleich kleinste Stadt Südtirols war im Mittelalter und danach eine wichtige Handelsstation. Die benachbarten Unterengadiner durften ihr Vieh zollfrei auf den Markt treiben, mussten aber zum Unterhalt der Brücke bei Martina und des Wegs bis Nauders in Nordtirol beitragen. 1499 wiesen die Bündner den Glurnser Friedensvertrag zurück und zerstörten Glurns in der Schlacht an der Calven. Danach wurde Glurns als Garnison gegen Graubünden wieder aufgebaut.

Der Hauptsplatz der Stadt Glurns

Der Hauptsplatz der Stadt Glurns

Die Stadt hat bis heute ihren historischen Charakter fast unverändert beibehalten und gilt als architektonisches Juwel: die völlig erhaltene Ringmauer mit den drei wuchtigen Türmen und eine ganze Reihe von Wehrtürmen umschließen malerische Gassen, Plätze und Winkel, Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert und Laubengänge mit ganz besonderem Charme.

Blick in eine der alten Gassen der Stadt Glurns

Blick in eine der alten Gassen der Stadt Glurns

Die behutsam vorgenommene Sanierung hat dem Städtchen neues Leben eingehaucht und ihm trotzdem seine Eigenart bewahrt.

Radtour auf das autofreie Stilfserjoch im Obervinschgau

Samstag, 29. August 2009

Heute war es wieder soweit. Die Zubringerstrassen auf das Stilfserjoch im Obervinschgau waren von 8 Uhr bis 16 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und somit Ziel vieler Mountainbiker und Rennradfahrer.

Die hochalpine Strasse zieht sich über insgesamt 44 Kehren bis auf den Pass

Die hochalpine Strasse zieht sich über insgesamt 44 Kehren bis auf den Pass

Das Wetter war morgens leider sehr regnerisch, so dass es Sinn machte, die Schlechtwetterfront vorbeiziehen zu lassen und den Aufstieg erst gegen Mittag in Angriff zu nehmen.

Als Start bot sich wieder Prad am Stilfserjoch an, wo vor der Ortseinfahrt im Areal der Schottergruber ganztags problemlos geparkt werden kann. Von Prad (916 m) geht es dann vorbei an Trafoi hinauf zum Stilfserjoch Pass (2.758 m), wobei die hierfür benötigte Zeit jedem sein persönliches Geheimnis bleiben soll.

Heute war das Wetter nicht ganz auf der Seite der Radler, aber bei schönem Wetter hat man eine grandiose Sicht auf die Ortlergruppe

Heute war das Wetter nicht ganz auf der Seite der Radler, aber bei schönem Wetter hat man eine grandiose Sicht auf die Ortlergruppe

Die Stilfserjoch Nationalparkstrasse ist einzigartig aufgrund ihrer unzähligen (minestens 44) Kehren und das atemberaubende Panorama in die Ortlergruppe und vom Pass in Richtung Schweiz. Um wieder zum Ausgangspunkt zurückzugelangen empfiehlt es sich nicht die gleiche Strasse wieder zurückzufahren, sondern vom Pass in Richtung Bormio und dann nach ungefähr 3 km rechts ab über den Umbrailpass in die Schweiz und das Müstairtal zurück nach Südtirol, vorbei an den idylischen obervinschger Dörfern Mals und Glurns nach Prad, zu wählen.

Das Ziel ist erreicht auf der Passhöhe

Das Ziel ist erreicht auf der Passhöhe

Die gesamte Rundfahrt mißt ungefähr 55km (von Prad bis zum Pass 25km und 1.850 Höhenmeter) und ist landschaftlich bei schönem Wetter ein Ereignis der ganz besonderen Art. Das nächste Jahr wird die Strasse wieder am letzten Samstag im August gesperrt sein – das ist dann wieder der Zeitpunkt, sich mit sich selbst zu messen. Nach dem anstrengenden Radtag am Stilfserjoch haben wir uns im Wellness Bereich unseres Appartement Hotels im Überetsch entsprechend neu belebt und den anstrengenden Tag ruhig ausklingen lassen.