Ferien-Südtirol-Blog - Wellness & Beauty

Mit ‘Wandern’ getaggte Artikel

Lohnende Wanderung von Ums bei Völs am Schlern hinauf zum Hofer Alpl und die Tuffalm

Montag, 25. Juli 2011

Wir fahren heute mit dem Auto, vorbei an Völs am Schlern, bis zum Dörflein Ums, und parken neben dem festtaglich beflagtem Kirchlein wo ausreichend Parkplatz besteht.

Das Kirchlein im Weiler Ums am Schlern

Das Kirchlein im Weiler Ums am Schlern

Ab hier geht es nun der guten Beschilderung folgende einige Kehren hinauf und dann durch mäßig steilen Föhrenwald hinauf zum Hofer Alpl, welches wir nach einer Stunde erreichen. Vor Ort lädt eine reichhaltige Speisekarte zum Einkehren ein.

Blick von der Tuffalm auf den Schlern

Blick von der Tuffalm auf den Schlern

Nach entsprechender Stärkung gehen wir nun Richtung Norden für ungefähr 20 Minuten auf gleichbleibender Höhe hinüber zur Tuffalm, die auch für Kinder ein besonderes Ereignis darstellt, da dort ein sehr ausgeprägter „Streichelzoo“ besteht.

Streichelzoo der etwas exotischeren Art auf der Tuffalm

Streichelzoo der etwas exotischeren Art auf der Tuffalm

Auf der ganzen Tour befinden wir uns knapp unter der Schlernwand, die besonders an einem so schönen Tag wie dem heutigen, sich imposant vom blauen Himmel abhebt.

Der Rückweg folgt über den leichten Steig Nr. 8 wieder hinunter zum Weiler Ums. Auf dem ganzen Weg sieht man weiter unten das Dorf Völs am Schlern und den Ritten auf der anderen Talseite. Vor der Heimfahrt empfiehlt sich an warmen Tagen ein kühles Bad im nahegelegenen Völser Weiher beovr wir wieder in unser Hotel im Süden Südtirol fahren.

3 Burgen-Wanderung in der Burgen-Gemeinde Eppan an der Südtiroler Weinstrasse

Freitag, 07. Mai 2010

Das Überetsch bzw. das Gemeindegebiet von Eppan zählt zu den burgenreichsten Regionen Europas, was die vielen alten Ansitze, Burgen und Schlösser, eingebettet in die hügelige und romantische Weinlandschaft beweisen. Besonders reizvoll ist zu jeder Jahreszeit, aber bsonders im Frühjahr und im Herbst, eine leichte Wanderung zu den drei Burgen bzw. Schlössern, Schloss Korb, Burgruine Boymont und Schloss Hocheppan mit der freskenreichen Kapelle.

Innenhof von Schloss Hocheppan

Innenhof von Schloss Hocheppan

Ausgangspunkt kann St. Pauls oder noch besser das Justina-Kirchlein oberhalb von St. Pauls sein. Weniger Gehbegeisterte können auch bis zum Schloss Korb fahren und ab dort den gut ausgeschilderten Wanderwegen folgen.

Schloss Korb mit der bewirtschafteten Burgruine Boymont im Hintergrund

Schloss Korb mit der bewirtschafteten Burgruine Boymont im Hintergrund

Empfohlen wird ein Fussmarsch vom Justina-Kirchlein gegen Norden durch die romantischen Weinberge mit herrlichem Blick ins Tal auf Bozen und die Dolomiten, vorbei an Schloss Korb und weiter in Richtung Schloss Hocheppan, das nach einer guten Gehstunde erreicht wird. Der Weg ist ganz zum Schluss etwas steil, aber für jeden zu bewältigen. Auf Schloss Hocheppan kann bei einer gemütlichen Brotzeit das Leben im Mittelalter nachvollzogen werden, was besonders für die Kinder ein interessantes Erelbnis sein sollte. EBenso geboten werden für die Kleinen ein Erlebnispfad und Pfeil- und Bogenspiele. Gleichzeitig bietet Schloss Hocheppan einen herrlichen Blick auf das ganze Überetsch und den Talkessel von Bozen, sowie historisch sehr wertvolle Fresken im Burgfried.

Ausblick vom Burggarten Schloss Hocheppan auf das Überetsch

Ausblick vom Burggarten Schloss Hocheppan auf das Überetsch

Weiter führt unser Weg jetzt hinab in eine gut erschlossene Schlucht und dann wieder ebenso aufwärts über viele Treppen und dann weiter durch schattigen Laubwald in Richtung Burgruine Boymont (ebenfalls bewirtschaftet). Der Burgfried der Burgruine kann über eine Treppe bestiegen werden und bietet erneut einen herrlichen Rundumblick auf das Überetsch und die restlichen Schlösser unserer heutigen Tour.

Zurück geht es dann leicht abschüssig über gutem Weg in Richtung Schloss Korb.

Besuch der blühenden Kurstadt Meran

Montag, 03. Mai 2010

Die Kurstadt Meran ist neben der Landeshauptstadt Bozen ein unbedingt sehenswertes „Highlight“ Südtirols. Die Passerstadt war schon im Zuge der vorletzten Jahrhundertwende Ausflugsziel bzw. Urlaubsdestination für viele Gäste aus ganz Europa und hat seit damals nichts an ihrem Flair eingebüßt.

Tappeinerpromenade mit Blick auf den Eingang des Vinschgaus

Tappeinerpromenade mit Blick auf den Eingang des Vinschgaus

Nach wie vor bezaubernd ist ein Spaziergang entlang der Passerpromenade in Richtung Tappeinerweg, welcher nach dem in Meran wirkenden Arzt Franz Tappeiner (1816-1902), der 1893 (!) aus eigenen Mitteln die ersten zwei Kilometer der Promenade anlegen ließ, benannt wurde.

Kurpromenade oberhalb von Meran; Verpflegungsmöglichkeiten entlang des Weges

Kurpromenade oberhalb von Meran; Verpflegungsmöglichkeiten entlang des Weges

Der ungefähr 4 Kilometer lange Spazierweg führt durch eine blühende Gartenlandschaft oberhalb der Dächern von Meran mit herrlichem Blick auf die Stadt und das Etschtal.

Durch die Kurstand Meran fließt der Fluss Passer, an dessen Ufer die Kurpromenade ihren Ausganspunkt hat

Durch die Kurstand Meran fließt der Fluss Passer, an dessen Ufer die Kurpromenade ihren Ausganspunkt hat

Der Tag in Meran kann mit dem Besuch der berühmten Gärten von Schloss Trauttmansdorff kombiniert werden, was zudem ein besonderes Erlebnis für Natur-Liebhaber darstellen sollte.

So blüht Südtirol – Apfelblütenzauber im Frühjahr

Freitag, 23. April 2010

Je nach Lage blüht von Mitte April bis Mitte Mai das gesamte Etschtal von Salurn bis nach Mals im Vinschgau; der immer intensivere Anbau verschiedenster Apfelsorten bringt mit sich, dass sich im Frühjahr Millionen von weißen Apfelblüten vom Unterland über das Überetsch und Bozen und weiter nach Meran ausbreiten.

Reihenweis(s)er Blütenzauber im Etschtal zwischen Meran und Bozen

Reihenweis(s)er Blütenzauber im Etschtal zwischen Meran und Bozen

Wer einmal mit dem Fahrrad zwischen Bozen und Meran entlang der zahlreichen Radwege in dieser Zeit gefahren ist, kennt den unverkennbaren Duft der Apfelblüte und die unvergesslichen Eindrücke, die die unendliche Blütenpracht hinterlässt.

Apfelblüten mit Gandkofel (Mendel) im Hintergrund vom Etschtal aus

Apfelblüten mit Gandkofel (Mendel) im Hintergrund vom Etschtal aus

Da der Vinschgau etwas höher gelegen ist, beginnt dort die Apfelblüte erst gegen Anfang Mai, so dass sich die Blütezeit eben vom Süden Südtirols bis in den Obervinschgau über einige Wochen des Frühjahres verfolgen lässt. Ein sehr lohnendes Ereignis für Naturliebhaber in Südtirols.

Blütenmeer auf Apfelbaum der Sorte Fuji

Blütenmeer auf Apfelbaum der Sorte Fuji

Familien Wanderung im Süden Südtirols – von Tramin nach Kurtatsch und zurück

Sonntag, 11. April 2010

Heute starten wir von Tramin, dem romantischen Weindorf südlich des Kalterer Sees, um dann in Richtung Süden Richtung Kurtatsch durch die “Möser” zu gehen. Der Weg ist nicht besonders gut ausgeschildert, obwohl er teilweise ein sehr alter Weg sein dürfte, da ihn scheinbar bereits die Römer benutzt haben. Wir gehen somit in den jetzt zu blühen beginnnenden Obstgärten und sind beeindruckt von den vielen nach alter Tradition ohne Mörtel erbauten Stützmauern, die das steile Gelände gegen den Hang hin stabilisieren. Jeder Quadratmeter wird entsprechen von Reben besetzt, welche im Herbst den herrlichen Cabernet entstehen lassen.

Gemütlicher und leichter Wanderweg von Tramin nach Kurtatsch - südliches Fläir an allen Ecken

Gemütlicher und leichter Wanderweg von Tramin nach Kurtatsch - südliches Flair an allen Ecken

Da das Frühjahr gerade beginnt, sind die Reben noch kahl, aber sie “weinen”. Dort wo sie über den Winter geschnitten wurden (Wunden), drückt der wiederkehrende Lebensgeist im Frühjahr den Saft aus den Zweigen, so dass dieser zu Boden tropft. Im Volksmund “rearn” oder “woanen” (beiden steht für weinen) die Reben.

Die Reben sind fast noch im Winterschlaf, ab am Boden tut sich was

Die Reben sind fast noch im Winterschlaf, ab am Boden tut sich was

Nach ungefähr 3 Kilometern Fußmarsch erreichen wir eine steile, aber gut mit einer Treppe erschlossene Schlucht mit einem Bach, welche uns direkt hinauf zum ebenso romantischen Weindorf Kurtatsch führt. Kurtatsch besticht durch eine ziemlich einheitliche, sehr alte und traditionsreiche Bauweise, welche sich an vielen alten Höfen erkennen läßt. Besonders interessant ist der Wein-Lehrpfad, der direkt unterhalb des Dorfes beginn.

Eingangtor zu einem alten landwirtschatlichem Gehöft in Kurtatsch

Eingangtor zu einem alten landwirtschatlichem Gehöft in Kurtatsch

Wir aber gehen am Hauptplatz weiter, noch ein Stück hinauf um dann nach 300 Metern den sehr romantischen und aussichtsreichen Weingüterweg leicht abfallend nach Tramin zurückzugehen. Sehr lohnend ist in Tramin eine abschließende Einkehr in das neue Probelokal der Weinkellerei Tramin, deren Kellermeister Willi Stürz in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von nationalen und internationalen Auszeichnungen für die edlen Tropfen erhalten hat.

Tramin liegt wie Kaltern mit seinem berühmten See südlich von unserer Ferienwohnung in Eppan und lohnt zu allen Jahreszeiten für einen Ausflug.